Teichfische

Teichfische

Viele Gartenbesitzer besitzen einen Teich. Dieser ist heutzutage leicht vorgefertigt zu bekommen oder mit Folie zu bauen. Er sollte aber mindestens 80 cm tief sein, damit er nicht bis auf den Grund einfriert. Im Winter sollte er zudem gründlich von hineingefallenen Blättern gereinigt werden, denn diese können verfaulen und den wenigen Sauerstoff im Teich verzehren.
Die Kälte macht den Fischen nichts aus, denn als wechselwarme Tiere passen sie sich den jeweiligen Wassertemperaturen an. Probleme mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff kann es an heißen Sommertagen oder dann geben, wenn den Teich eine Eisschicht bedeckt. Tödlich wird es, wenn das Wasser bis auf den Grund gefriert. Die Fische brauchen bei niedrigen Temperaturen nicht gefüttert zu werden.
Bei einer zusammenhängenden Eisschicht kann man Strohbüschel hineingestecken: das lässt eine Öffnung frei. Dann bekommen die Fische ausreichend Sauerstoff, sie leben dank der tiefen Temperaturen auf einem niedrigen Level, außerdem bewegen sie sich wenig. Die Teichpflege ist umso einfacher, je größer der Teich angelegt wurde.

Der Karpfen

Der Karpfen, vom Wildtier zum Haustier.

Die Herkunft des Wildkarpfens ist bis heute nicht genau bewiesen. Wahrscheinlich stammt er aus Asien und kam von China bis zum Schwarzen Meer vor. Durch die Donau und Arme der Donau ist der Karpfen dann nach Europa vorgedrungen.
Dies geschah schon während der Steinzeit.
Die Römer schätzten den schuppigen Riesen als Delikatesse und machten ihn im Zuge ihrer Eroberungen europaweit bekannt.