Suesswasser Fische

Süßwasserfische

Süßwasserfische wohnen in Seen, Flüssen, also in den Binnengewässern. Die meisten Süsswasserfische sind Knochenfische (Osteichthyes).
Viele Süsswasserfische werden bei uns verzehrt. Dies sind vor allem Hecht, Forelle, Wels, Karpfen, Aal, Zander, Rotaugen, Brassen, Forelle, Karpfen und Barsch. Kleinbleibende, bunte Arten werden dagegen in Aquarien gehalten.

Die Bitterlingsbarbe (Puntius titteya)ist in den Bächen des Tieflandes in Sri Lanka zu finden. In der Laichzeit hat das Männchen eine kirschrote Färbung. Es grenzt auch sein Revier ein und verteidigt es.


Der Black Molly (Poecilia sphenops) lebt in langsam fliessenden Gewässer in Mittel- und Südamerika Black Molly wird 6 bis 10 cm gross, wobei die Weibchen des Black Molly etwas grösser und runder sind.


Der braune Kugelfisch (Tetraodon miurus)ist ein agressiver Geselle der aus Zentralafrika (Kongobecken und seinen Nebenflüssen) kommt. Er kann nicht mit anderen Fischen gehalten werden.


Der Diskus (Symphysodon aequifasciatus)wirkt sehr majestätisch. Seine Heimat sind die wurzelreichen Gegenden Amazoniens (Peru, Kolumbien, Brasilien)./p>


Der Engelswels (Pimelodus pictus) hat eine Länge von 12 bis 14 cm und kommt in Peru vor. Dort im Gebiet des Amazonas.


Der Feuerrochen (Potamotrygon henlei)ist in Südamerika in den Flachwasserbereichen (Sandige Ufer der Rio Xingu in Brasilien)großer Ströme beheimatet und kann bis auf einen Durchmesser von 50 cm anwachsen. Er hat ein Muster aus kleinen Punkten entlang dem gesamten Körperrand.


Der Goldfisch (Carassius auratus auratus) kann bis 35 cm lang werden. Er wurde vor Jahrhunderten von chinesichen Züchtern aus der asiatischen Silberkarausche (Carassius auratus) entwickelten.


Die Prachtschmerle (Chromobotia macracanthus)wird bis zu 30 cm lang und kommt in den Flüssen und Seen Sumatras und Borneos vor. Sie hat einen hell orangen Körper mit drei schwarzen breiten Querbändern von denen eines durch das Auge geht. (Männchen konkave Innenlinien der Schwanzflosse)


Der Rote Neon (Paracheirodon axelrodi)kommt in klaren südamerikanischen Gewässern (Einzugsgebiet des Rio Negro und Orinoko) in Venezuela, Komumbien und Brasilien vor. Er wird zwischen 4 und 5 cm gross, wobei die Weibchen etwas fülliger sind, und ist der bekannteste Aquarienfisch schlechthin


Der rote Schleierschwanz (Carassius auratus var), mit eine rGröße zwischen 8 und 12 cm ist eine Zuchtform des Gemeinen Goldfisches (Carassius auratus). Die Geschlechter sind sehr schwer zu unterscheiden.


Der Skalar (Pterophyllum scalare)hat eine Länge von bis zu 15 cm und eine Höhe bis zu 25 cm, wobei ältere Männchen eine bullig wirkende Kopfpartie haben. Ihre Heimat ist das Einzugsgebiet des Amazonas (Peru).


Der Süsswasserschleimfisch (Salaria fluviatilis)ist in den Flüssen und Seen (Gardasee) des Mittelmeeres beheimatet. Da sie keine Schwimmblase besitzen können die Tiere nicht frei im Wasser schwimmen bzw. schweben und leben auf dem Felsboden, meist in Ufernähe.


Der Tüpfelbuntbarsch (Laetacara curviceps) wird zwischen 6 und 8 cm gross (Männchen mit länger ausgezogenen Flossen). Er ist im Einzugsgebiet des Amazonas (stömungsarme und pflanzenreiche Gewässer)beheimatet.


Der Wimpelkarpfen (Myxocyprinus asiaticus)ist im Jangtse, dem längsten Fluss Asiens (Tibet und China) beheimatet. Er wird von der dortigen Bevölkerung als Speisefisch gezüchtet.


Europäische Süsswasserfische in Flüsse und Seen

aal Aal, Anguilla anguilla, 75 cm (Männchen werden etwas grösser), Nordatlantik und Nebenmeere mit angrenzenden Flüssen. Männchen bleiben bis 12 Jahre, Weibchen bis 20 Jahre im Süsswasser, danach Auswanderung zur Fortpflanzung in den Westatlantik (Sargasso-See). Jungaale wandern wieder nach Europa. Im Binnenland in Flüssen, Bächen, Seen und Teichen.

karpfen Äsche, Thymallus thymallus, 30 cm, bis 14 Jahre alt, England und Frankreich bis Ural. In Deutschland gefährdet, international geschützt nach der Berner Konvention. In kleinen Flüssen.

karpfen Blei, Brachse(n), Brasse(n), Abramis brama, 45 cm, bis 17 Jahre alt, Mitteleuropa bis Mittelasien. In Flüssen und Seen.

flussbarsch Barsch, Flussbarsch, Perca fluviatilis, 25 cm, Frankreich bis Ostsibirien (Kolyma). In Seen, Teichen und langsam fliessenden Flüssen.

bachforelle Bachforelle, Salmo trutta fario, 75 cm, bis 14 Jahre alt, Eurasien. Eingeschleppt in Amerika und Australien. In Bächen und Seen.

karpfen Hecht, Exox lucius, Männchen 50 cm, Weibchen 75 cm, bis 30 Jahre alt, Nordkontinente, bis 30 m tief. In Flüssen und Seen.

karausche Karausche, Carassius carassius, 35 cm, Spanien bis Nord-China. In Teichen, pflanzenreichen Seen und langsam fliessenden Flüssen.

karpfen Der Karpfen, Cyprinus carpio.

lachs Lachs, Salmo salar, 80 cm, bis 13 Jahre alt, Atlantik: Connecticut bis Quebec, Portugal bis Norwegen, Populationen ohne Meerzugang auch in Nordamerika und in Skandinavien bis Russland. In Deutschland von Aussterben bedroht. Die Jungen leben 4-6 Jahre im Süsswasser, wandern dann für 1-4 Jahre ins Meer und kehren zum laichen in die Flüsse zurück.

rotauge, ploetze Rotauge,Plötze, Rutilus rutilus, 25 cm, bis 12 Jahre alt, Europa ohne Mittelmeerraum. In Flüssen, Teichen und Seen.

rotfeder Rotfeder, Scardinius erythrophthalmus, 25 cm, bis 19 Jahre alt, Europa bis Aralsee. In Seen, Teichen, Kanälen und langsam fliessenden Flüssen.

schleie Schleie, Schlei, Tinca tinca, 45 cm, Europa bis Sibirien. In Flüssen, Teichen und Seen.

wels Wels, Waller, Silurus glanis, 300 cm, bis 30 Jahre alt. Mitteleuropa bis China. Bis 30 m tief. Eingeschleppt im Mittelmeerraum und in Grossbritannien. Ausgerottet in Dänemark und Finnland. In grossen Seen und Flüssen, gelegentlich auch Ostsee und Schwarzes Meer.
Welse nennt man auch Waller. Er gehört zu den Süßwasserfischen, lebt aber auch gerne im Brackwasser. Den Donauwaller kennt man besonders in Süddeutschland und ist dort sehr beliebt.
Der Wels ist ein Fisch, der für jede Zubereitungsart gut ist. Gerne wird er gegrillt oder gebraten, er verträgt kräftige Gewürze, da sein Eigengeschmack nicht leidet. Er ist dann eine Delikatesse, wenn er geräuchert auf den Tisch kommt. Das Fleisch des Wels ist fest, nahezu grätenlos und nahezu geschmacksneutral. Frisch ist er bei vollen Augen und roten Kiemen

zander Zander, Schill, Sander, (oder Stizostedion) lucioperca, 70 cm, bis 16 Jahre alt. Mitteleuropa bis Westasien. Hat stellenweise nach Einschleppung andere Fischarten dezimiert. Bis 30 m tief. In tiefen und ruhigen Seen, Stauseen, Kanälen und Flüssen.
Zander Rezepte

Black Molly, Scalar, Bitterlingsbarbe, Black Molly, Tüpfelbuntbarsch