Salzwasserfische

Salzwasserfische

m Gegensatz zu den Süsswasseraquarien ist die Haltung von Salzwasserfischen in Meerwasseraquarien aufwändiger und kostenintensiver. Allerdings vergisst man bei der buten Korallenpracht und den vielen farbenprächtigen Lebewesen schnell die Mühe und den Aufwand.
Salzwasseraquarien werden ebenso wie Süßwasseraquarien in Kaltwasser- und tropische Varianten unterteilt, wobei auch hier die tropische Form die am Häufigsten anzutreffende ist.

Das Salzwasseraquarium

Neben dem Unterschied dass beim Salzwasseraquarium Salzwasser statt süsswasser als Lebensraum für die Fische verwendet wird gibt es noch weitere Dinge, welche beachtet werden müssen.
Nachdem sich Filtersysteme in der Meerwasseraquaristik nicht bewährt haben, übernehmen Eiweißschäumer und lebende Steine die Filterfunktion. Dazu ist allerdings eine starke Wasserbewegung notwenig, um das Wasser einerseits umzuwälzen und andererseits durch die lebenden Steine und Korallen zur Filterung zu bringen. Neue Förder- und Strömungspumpen übernehmen diese Aufgaben.
Besonders Riffaquarien benötigen oft eine sehr starke Beleuchtung, um das Wachstum der Pflanzen und das Wohlbefinden der Salzwasserfische zu gewährleisten.
Außerdem ist sehr genau auf die Wassertemperatur zu achten. Diese sollte zwischen 24 und 28 Grad Celsius betragen und wird oft schon durch die eingesetzte Technik, wie Pumpen und die starke Beleuchtung, problemlos erreicht. Zu hohe Temperaturen dagegen töten sowohl die Korallen als auch die Salzwasserfische. Die Entscheidung für ein Meerwasseraquarium sollte sehr gut überlegt werden und ist für Anfänger nicht geeignet.

der kleine Ährenfisch Der kleine Ährenfisch (Atherina boyeri)kommt im Mittelmeer, schwarzem Meer und Ostantlantik vor. Er kann sowohl im Brackwasser als auch in küstennahen Binnengewässern vorkommen.
Die länglichen Fische werden bis zu 12 cm lang, haben einen schlanken Körper und einen grau bis blaugrünen Rücken.In der Körpermitte befindet sich ein silberner Längsstteifen.
Die Fische sind Schwarmfische und sehr springfreudig. Als Futter eignen sich kleine Krebstiere, Insekten und deren Larven, gefriergetrocknetes Futter. Sie brauchen eine Temperatur von 15-24 C, einen pH-Wert von 7,5-8,3, Gesamthärte: 10-20 dGH.

minihai Der Minihai (Sciades seemanni)kommt in Salzwasser und Brackwasser in den Küstengewässer Südkaliforniens bis Komumbien vor. Er hält sich in Mündungsbereichen von Flüssen auf und benötigt für sein Wohlbefinden unbedingt einen Salzzusatz. Ausgewachsen haben die Tiere eine Länge von 30-35 cm und sie sind sehr aktiv und ständig in Bewegung. Die Geschlechter sind schwer zu unterscheiden.
Die Tiere benötigen viel freien Schwimmraum.
Futter: Kräftige Fütterung, bevorzugt Insektenlarven. Auch Frostfutter, wie Mückenlarven und Tubifex. Temperatur: 22-26 C, pH-Wert: 6,8-8,0, Gesamthärte: 10-30 dGH

Salzwasser Speisefische

Barrakuda

der barrakuda
Das Verbreitungsgebiet des Barrakuda erstreckt sich auf alle tropischen Gewässer der Erde, aber er tritt nirgendwo in großer Zahl auf. Der Indomalaiische Barrakuda wird ebenso wie der Atlantische Barrakuda bis zu 2 m lang. Er ist ein sehr angriffslustiger, hervorragender Schwimmer. Er kann, wenn er kleine Schwarmfische auf seine Speisekarte gesetzt hat, oft weite Strecken zurücklegen.
Barrakuda wird an der Leine gefangen und ist köstlich, wenn man ihn brät.

Blauer Marlin

der blaue marlin
Überall in der Welt entlang des Äquators. es gibt sie in weiß, schwarz und gestreift. Der Blaue Marlin (Blue Marlin (englisch), Makaire bleu (französisch), Marlin azzuro (italienisch), Marlin azul (spanisch), Kurokawa, Kurokajiki (japanisch)) gehört zu den Speerfischen. Er ist riesig und der Traum jedes Hochsee-Anglers. Er hat am Rücken die Färbung blaugrau bis dunkelblau, die Seiten sind fahler, der Bauch ist silbrig. Er ist ein sehr schneller Springer und Schwimmer, er wird bis zu 4,50 m lang und wiegt zwischen 600 und 900 kg.
Sein Fleisch ist sehr schmackhaft, relativ fettreich, ähnlich dem des Schwertfisches.

Calamar

calamar
Mittelmeerraum, Senegal und Algerien. Calamare gehören zu den Tintenfischen mit zehn Armen. Sie haben zwei längere Fangarme und acht kürzere Mundarme. Sie baben an zwei Reihen Saugnäpfe; sie können eine Länge von 30 bis 50 cm erreichen. Sie leben in der Nähe der Küsten und sind gute Schwimmer. Für die Küstenfischer sind sie jedoch leichte Beute, da Calamare in riesigen Schwärmen leben. Sie können ihre Farbe wechseln und sich dadurch verschiedenen Untergründen anpassen. Es gibt sie in allen Weltmeeren.
Calamar kann bei falscher Zubereitung zäh werden. Die optimale Kochzeit beträgt zwischen 30 bis 45 Minuten. Der Calamarkörper eignet sich exzellent zum Füllen, da er wie eine Tasche wirkt.

Flunder,span. platija

flunder
Ostsee, westliches Mittelmeer, im Nordostatlantik von Gibraltar bis zum Weißmeer. Man kennt sie auch unter dem Namen Graubutt, Struffbutt, Elbbutt, Rauhflunder, Sandbutt, Weserbutt und Ras. Äußerlich hat sie große Ähnlichkeit mit der Scholle. Sie besitzt allerdings im Gegensatz zu ihr eine raue Körperoberfläche und dornige Hautwarzen entlang der Seitenlinie und an Rücken- und Afterflosse. Die Flunder kann eine maximale Länge von ca. 50 cm erreichen. Wie alle Plattfischarten zählt auch die Flunder zur Buttfamilie.
Die Flunder schmeckt am besten gebraten mit Speck oder gedünstet. Die Flunder hat schönes weißes Fleisch, das allerdings nicht sehr fest ist.

Heilbutt, span. hipogloso oder halibut

heilbutt
Der Heilbutt kommt aus den nördlichen Eismeeren. Er wird vor allem in Norwegen, Schottland sowie den Orkney Inseln, in Irland und bei den Faröer Inseln gefangen. Der Heilbutt gehört zu den Flundern und Schollen (lat. Pleuronectidae); zur Familie der Plattfische. Der Heilbutt liebt es am Boden des Meeres, teilweise in Tiefen bis 1000 Meter. Der Heilbutt kann bis zu 300 kg schwer werden; jedoch werden diese Riesen mit dem Netz gefischt.
Der Heilbutt ist auf Grund seines wohlschmeckenden und festen weißen Fleisches einer der teuersten Speisefische. Heilbutt ist auch eine gute Vitamin D-Quelle. Der Heilbutt ist darüber hinaus ein wichtiger Eiweißlieferant und überaus reich an Selen.

Hering, span. arenque

hering
Der Hering ist vom Eismeer bis zur Biskaya und auch in der Nord- und Ostsee zu finden. Der Hering ist ein Fettfisch. Wir unterteilen ihn in drei Lebensphasen: als Jungfisch vor seiner Geschlechtsreife für den leckeren Matjes, als Vollhering vor dem Laichen, als Herbst- oder Leerhering nach dem Laichen. Fettärmer ist der Herbsthering, der einen besonders ausgeprägten Geschmack hat. Der Hering kann bis zu 25 Jahre alt werden. Der Hering, ehemals Volksnahrung, zählt heute zu den anerkannten Delikatessen. Er wird zum grünen Hering, als Bismarck, Bückling oder zum begehrten Matjes verarbeitet.

Kabeljau, span. bacalao

kabeljau
Nordatlantik, Nordmeer, Barents-See, Nord- und Ostsee. Lebt der Kabeljau in der Ostsee, nennen wir ihn Dorsch, lebt er aber in der Nordsee, nennen wir ihn Kabeljau. Sollte er noch nicht geschlechtsreif sein, heißt er immer Dorsch. Der vorstehende Oberkiefer und sein Bartfaden sind für ihn charakteristisch. Der Kabeljau gehört zu den Wanderfischen, die je nach Nahrungsangebot ihren Aufenthaltsort wechseln. Am Tag lebt er in Schwärmen, nachts geht er allein auf Raubzug. Er ist ein Räuber, der sein Lieblingsfutter, die großen Heringsschwärme kilometerweit verfolgt. In wärmere Regionen, nach Süden, wandert er zum Laichen.
Wegen seines festen aromatischen Fleisches wird er gerne gekauft. In Island wird er getrocknet, als Stockfisch und Klippfisch verkauft. Aus seiner Leber wird Lebertran hergestellt, der bekanntlich sehr vitaminreich ist. Kabeljau ist ein Hit beim Braten, Kochen und Dünsten. An der Ostsee wird er gerne als Pannfisch mit Senfsoße gereicht.
Kabeljau Gerichte.

Knurrhahn

knurrhahn
Sein Lebensraum erstreckt sich vom Nordostatlantik über Nord- und Ostsee bis hin zum Mittel- und Schwarzmeer. Er gehört zur Familie der Panzerwangen. Der gepanzerte Kopf und die drei unteren Brustflossenstrahlen, die wie Finger einzeln bewegt werden können und sogar als Tastorgan dienen, sind seine besonderen Merkmale. Der Kopf ist mit vielen Hautknochen gepanzert. Auch den grauen und den roten Knurrhahn sowie den Seekuckuck zählt man zu dieser Familie. Knurrhahn heißt er, weil mit speziellen Muskeln knurrende, dumpfe Töne erzeugen kann. Mit seinen Muskeln bringt er die Schwimmblase in Schwingungen und erzeugt damit die knurrenden dumpfen Töne. Er ernährt sich hauptsächlich von Würmern, Kleinfischen, wie dem Leierfisch, und von Schwimmkrabben.
Er eignet sich als kleiner Fisch hervorragend für Suppen und Eintöpfe. Er hat insgesamt einen sehr geringen Fleischanteil aber einen großen Anteil an Karkasse. Durch die Karkasse haben diese Fische einen sehr aromatischen Geschmack.

Makrele, span. caballa

makrele
Atlantik, Pazifik und Mittelmeer. Makrelen gehören zu den Schwarmfischen. Man erkennt sie an ihren typisch langgestreckten Körpern mit spitzer Schnauze. Auf ihrem Rücken hat sie eine zebraähnliche dunkle Zeichnung auf einem grün- oder blausilbrigen Grund. Sie kann bis zu 50 cm lang und bis zu 5 kg schwer werden.
Aufgrund ihres hohen Fettgehalts eignet sich sich besonders zum Räuchern. Außerdem kann man Makrelen auch grillen, braten und schmoren. Makrelen haben ein saftiges, kräftiges würziges Aroma. Leuchtende Farben, klarer Schleim und rote Kiemen.

Meerbarbe, span. salmonete oder barbo de mar

meerbarbe
Mittelmeer, an den Küsten von Spanien, Frankreich und England sowie Nordwest-Afrika. Meerbarben werden auch Rotbarben genannt. Ihr bevorzugter Lebensraum sind kleine Schwärme in Sand- und Schlammgründen. Oft werden sie auch Schnepfen des Meeres genannt, da sie wie die Schnepfen keine Galle haben.
Hier freut sich der Feinschmecker, da die sonst bittere Leber eine wahre und vor allem begehrte Delikatesse ist. Bei römischen Gelagen waren Meerbarben beliebte Delikatessen, sodass hohe Preise für sie bezahlt wurden. Meerbarben sind ideal zum Grillen.

Peterfisch

petersfisch
Mittelmeer, westeuropäische und afrikanische Atlantikküste. Der Heringskönig, das ist der Petersfisch, denn der Hering ist sein Leibgericht. Sein Rücken ist auffallend hoch bei einem sehr flachen Körper. Schwimmen ist nicht seine Stärke. Er tut es dem Plattfisch gleich und liegt wie er auf der Seite. Seinen Namen hat er angeblich vom Apostel Petrus, weil der den Fisch mit Daumen und Zeigefinger aus dem See Genezareth gegriffen haben soll, um ihm eine Münze zu entreißen. In vielen Gourmettempeln wird er als besonderer Leckerbissen serviert, der seinen Preis hat. Das Preis-Leistungsverhältnis ist nicht besonders ausgewogen, da nur 25 % seines Fleisches genossen werden können. Sein Fleisch ist köstlich, ausgezeichnet.

Red-Snapper

red-snapper
Warme Zonen des Westatlantiks, Seychellen, Sri Lanka, Hawaii. Er ist der Marktführer in den USA. Der Red Snapper ist hellrot gefärbt, inklusive Augen und Flossen. Ein schwarzer Fleck befindet sich an der Basis der Brustflossen. Seine Augen stehen hoch und sein Maul ist groß. In allen warmen Meeren der Welt lebt er in großen Schwärmen. Diese Fische werden ausschließlich in Handleinen gefangen, weil sie an zerklüfteten Riffen leben.
Ein super Fisch, der sich hervorragend für alle Garmethoden eignet und außerdem gut füllen lässt.

Rotbarsch, span. gallineta nordica

rotbarsch
Nordsee, Eismeer. Er wird auch Goldbarsch genannt, der Rotbarsch und zählt in unseren Breiten zu den beliebtesten Fischen, den man für deftige Gerichte einsetzen kann. Er ist kalorienarm, relativ preiswert und kommt fast nur als küchenfertige Filets in den Handel. Dies liegt nicht zuletzt an seinem hässlichen Aussehen.
Der Rotbarsch hat festes Fleisch mit feinem Geschmack und guten Nährstoffen. Sein Fleisch enthält hohe Anteile an Selen, ein Zellschutzstoff, der im Sommer bei hohen Ozonwerten gegen Freie Radikale antritt! Das sind Schadstoffe, die in unseren Zellen ein hohes Krebsrisiko bilden. Die Farbe des Rotbarschs kann von hell- bis dunkelrot variieren, je nach seinem Fanggebiet. Frisch ist er bei klaren Augen, roten Kiemen und klarem Schleim

Sardellen, span. anchoa

sardellen
Südliche Nordsee, Adria, Atlantik. Wir kennen sie auch als Anchovis, die Sardellen. Es sind echte Schwarmfische und mit den Heringen verwandt, also Fettfische. Sardellen haben einen schlanken Körper und gleichen wegen ihrer Schuppen dem Hering. Sie haben zusätzlich einen silbrigen Längsstreifen an den Seiten. Sie gehören zu den wenigen Fischen, die nicht ausgenommen, also rund verkauft werden dürfen.
Diese aromatischen, kleinen Fische werden traditionell mit Kopf und Gräten im Ganzen verspeist. Sollten Sie das nicht mögen, scheuen Sie keine Mühe, nehmen Sie die Sardellen aus und ziehen sie sie als Leckerbissen mit den Zähnen von der Gräte. Köstlich zum Frittieren und Braten. Sardellen schmecken kräftig und würzig. Sie sind frisch, wenn ihre Augen klar, ihr Schleim hell, ihre Kiemen rot und sie einen geschlossenen Bauch haben. Sie sollten eine helle silberne Farbe haben.

Sardine, span. sardina

sardine
Nordostatlantik, nördlicher Bereich des Mittelmeers. Sardinen sind größer als Sardellen und kleiner als der Hering. Auch sie leben in größeren Schwärmen. Sie sind temperaturempfindlich und fühlen sich nur bei 10°C bis 20°C wohl. Im Frühjahr ziehen sie nordwärts und zum Überwintern suchen sie sich ein Plätzchen im Süden. In Spanien und Portugal sind die Hauptfanggebiete. In diesen beiden Ländern spielt der Export der berühmten Ölsardine eine große wirtschaftliche Rolle. Sie schmecken köstlich herb und kräftig.

Scholle, span. platija

scholle
Nord- und Ostsee. Ein Meister der Anpassung, das ist die Scholle, die zu den Plattfischen gehört. Ihre Farbe ist ein perfekter Schutz, um Beute zu machen und nicht selbst gefressen zu werden. Diese Fähigkeit ist unter anderem der Grund, warum Schollen bis zu 50 Jahre alt werden können. Die Einteilung in Winter- und Sommerbutt fand vor etwa 100 Jahren statt. Die Fischer nannten die Scholle auch Goldbutt oder Maischolle. Aus dieser Zeit besteht auch noch der Glaube, die Scholle schmecke im Mai am besten. In Wirklichkeit hat sie erst im Juni ausreichend Fett angefuttert und ist deshalb erst im Juni geschmacklich in Höchstform. Am besten ist die Scholle gebraten oder gegrillt. Frisch ist sie mit leuchtend roten Punkten auf der dunklen Seite, vollen Augen, klarer Schleim und roten Kiemen.
Schollen Gerichte

Seehecht, span. merluza

seehecht
Nordsee, Mittelmeer, Nordostatlantik. Er ist ein großer Räuber. Er steht bei Tage ruhend in Bodennähe. In der Nacht schnellt er an die Wasseroberfläche, um Beute zu machen. Sein Körper ist langgestreckt, seine Maulöffnung ist breit und flach; sein Maul von kräftigen, kleinen Zähnen gesäumt.
Er eignet sich besonders gut für Fischsuppen, zum Braten und Grillen. Garen Sie den Seehecht sehr behutsam, sein Fleisch zerfällt sehr leicht; bei allerdings wohlschmeckendem weißen Fleisch. Frisch ist er bei hellgrau bis rötlichem Farbton, klarem Schleim und roten Kiemen.

Seelachs, span. carbonero

seelachs
Nordmeer, Atlantik. Mit dem echten Lachs hat der Seelachs nichts zu tun. Er gehört zur Familie der Schellfische und kann bis zu 130 cm lang werden. Er lebt in Tiefen bis zu 300 Metern aber auch als Schwarmfisch an der Oberfläche der Gewässer in Küstennähe.
Er hat einen enormen Jodgehalt und ist bei regelmäßigem Genuss eine gute Garantie für eine gesunde Schilddrüse. Er ist besonders lecker gebraten, gekocht oder gedünstet. Festes, mageres, etwas graues Fleisch macht ihn zum Leckerbissen bei Gourmets und gesundheitsbewussten Köchen. Frisch ist er bei klaren Augen, und hellem Schleim.

Seeteufel

seeteufel
Nordostatlantik, Nordsee, westliche Ostsee. Die Lotte, oder auch Seeteufel ist angeblich der hässlichste Fisch der Erde. Früher, wenn Fischer solch ein Monster in ihren Netzen hatten, warfen sie ihn sofort wieder zurück. Sein gewaltiger Kopf macht über die Hälfte seiner gesamten Größe aus. Der Seeteufel wird auch Anglerfisch genannt, weil er mit einem phosphorierenden Lichtstrahl an seiner Rückenflosse neugierige, ahnungslose Fische anlockt. Er lässt einen Sog entstehen, indem er sein riesiges Maul öffnet und flugs verschwindet seine Beute in seinem Maul.
Am besten schmeckt er gebraten, gedünstet und gegrillt. Er ist fast grätenlos, hat köstliches weißes, festes Fleisch. Hinweis auf Frische sind klare Augen, heller Schleim. Bei Seeteufelschwänzen weißer Anschnitt

Seezunge, span. lenguado

seezunge
Nordsee und westliche Ostsee, Atlantik und Mittelmeer. Ihre Plattfischschwester ist die Scholle. Genau wie sie schmeckt sie am besten im Juni, wenn sie sich genügend Fett angefressen hat. Bis Mai gehen Saft und Kraft in ihren Rogen. Jung, als Larven sind sie noch normal gebaut. Dannach wandert ihr unteres Auge auf die braune, tarnende Oberseite neben das andere Auge. Das hat seinen guten Grund. Da die Seezunge am Meeresboden lebt, vergräbt sie sich tagsüber vor ihren Feinden von oben im Sand und geht nachts auf Beutezug. Ihre Blindseite ist mit feinfühligen Tastwarzen ausgestattet und sie streift so hungrig den Meeresboden entlang.
Die Seezunge ist ein echter Edelfisch. Sie ist köstlich gebraten oder gegrillt. Frisch sind sie bei leuchtend roten Punkten auf der dunklen Seite, hellem Schleim und klaren Augen. Das Fleisch der Seezunge ist weiß und fest, besonders aromatisch und zudem grätenlos. Ein fantastischer Genuss, leider teuer. Frische Seezungen zeichnen sich aus durch leuchtend rote Punkte auf der dunklen Seite, hellen Schleim und klare Augen.
Seezungen Gerichte

Sepia

sepia
Ostatlantik, Mittelmeer. Der Sepia ist ein gemeiner Tintenfisch und gehört zu den zehnarmigen Kopffüßlern. Er hat, genau wie der Calmar, zwei lange Fangarme und acht kurze Mundarme. An den Fangarmen ziehen sich vier Reihen von Fangarmen entlang. Seine Haut ist fest und kalkig. Er hat eine spitze ovale Form. Alle Sepien sind nachtaktiv; sie sind in der Dunkelheit auf der Suche nach Beute. Sie kehren am Tag auf den Meeresgrund zurück, graben sich flach ein und können sich den verschiedenen Untergründen im Meer farblich sehr gut anpassen.
Sepia schmeckt hervorragend gefüllt. Seine Struktur ist von allen Tintenfischen am feinsten. Er hat außerdem das weichste Fleisch. Hinweis auf Frische, neutraler Geruch

Steinbutt, span. rodaballo

steinbutt
Kaspisches Meer, Mittelmeer, Atlantik, Nord- und Ostsee, Spanien (Galizien). Das Fleisch des Steinbutts ist edel, kostbar und köstlich fest. Er hat seinen Namen von der rauen Oberfläche seiner Haut. Diese ist aus verhornten Verknöcherungen. Er gehört mit seinen maximal 90 Zentimetern zu den großen Plattfischen und ist fast kreisrund. Er lauert auf Beute, indem er sich im Sand eingräbt. Seine Hautfarbe ist fast bodenfarben; dadurch kann man ihn leicht übersehen. Bereits bei den Römern war der Steinbutt sehr geschätzt.
Der Steinbutt schmeckt köstlich gebraten, gedünstet oder gegrillt. Frisch ist er bei vollen Augen, klarem Schleim und roten Kiemen.

Tintenfisch,sepia, calamar

tintenfisch
Ostatlantik, Mittelmeer. Er gehört zu den achtarmigen Tintenfischen. Er hat einen sackförmigen Körper und keine Flossen. Seine Fangarme sind mit Saugnäpfen in zwei Reihen besetzt. Der Pulpo wechselt seine Farbe und kann sich den verschiedenen Untergründen im Meer anpassen. Nachts kommen sie aus ihren Felsspalten und nutzen die Schwärze der Nacht zur Jagd. Tagsüber ziehen sie sich in ihre Felsspalten zurück und verschließen sogar den Eingang mit Steinen.
Klevere Fischer locken sie nachts mit ihren Laternen in die Boote. Vor dem Zubereiten weich klopfen. Anschließend garen, nicht zu lange, am besten mit ein wenig Mehl bestäuben. Tintenfische haben einen neutralen Geruch.

Tunfisch, span. atun

tunfisch
In allen Weltmeeren. Der größte Vertreter ist der Große oder Rote Thunfisch. Sein kleinerer Vetter, der Bonito, gehört genau wie der Thunfisch zur Familie der Makrelenfische. Thunfische sind Warmblüter, sie haben anders als alle anderen Fische eine um 10 C höhere Körpertemperatur als das Wasser, in dem sie sich befinden. Er hat wohlschmeckendes rötliches, fettarmes Fleisch. Der Thunfisch ist von großer wirtschaftlicher Bedeutung. In der Regel wird er zu Konserven verarbeitet.
Bereiten sie Thunfisch vor allem auf dem Grill, in der Pfanne oder im Nizzasalat als Hauptzutat zu. Er wird aber auch gerne im Sushi und Sashimi gegessen. In Spanien findet er beliebte Verwendung in Eintöpfen wie Marmita. Frisch ist er bei roten Kiemen und klaren Augen.

Wolfsbarsch, span. lubina oder róbalo

wolfsbarsch
Ostatlantik bis Südnorwegen, Nordsee, Ostsee, Mittelmeer. Der Wolfsbarsch, oft auch Seebarsch und Seewolf genannt, gehört als Loup de mer in Frankreichs feiner Küche zu den begehrtesten Fischen. Weil er als Einzelgänger schwer ins Netz geht, wird der Wolfsbarsch vornehmlich mit einer Mehrfachangel gefischt. Die aufwändige Fangmethode begründet auch den relativ hohen Preis. Der Wolfsbarsch patrouilliert allein oder zu mehreren in seinem jeweiligen Revier und stößt aus heiterem Himmel in Fischschwärme hinein, um Beute zu machen. Seine Haut Das Fleisch des Wolfsbarsches ist weiß, mit feinem Aroma und fest.

Zackenbarsch, span. mero

zackenbarsch
Mittelmeer, französische und spanische Atlantikküste, Senegal und Indonesien. Der Zackenbarsch wird auch Großer Sägebarsch genannt. Er ist immer ein guter Fang. Sein bevorzugter Lebensraum sind felsige Küsten, in deren zahlreichen Höhlen er Unterschlupf findet. Diese Vorliebe erklärt auch, warum man ihn mit der Angel oder der Harpune fangen muss. Auf seinen Flossen und dem Kiemendeckel hat er Stachelstrahlen, an denen man sich sehr leicht verletzen kann.
Essen Sie seine Haut nicht, sie schmeckt wirklich nicht gut. Er ist vorzüglich geeignet zum Braten und zum Grillen. Sein Fleisch ist aromatisch und fest und hat, je nachdem wo er gefangen wurde, eine weißrosa oder bis ins bräunlich gehende Farbe. Frisch ist er bei hellem Schleim, klaren Augen und roten Kiemen