Die Haustierseite

Katzenrasssen

Hier beschreiben wir alle gängigen Katzenrassen. Allerdings möchten wir anmerken, dass wir Katzenrassen ohne Haare und/oder Schnurhaare und -wie wir es bezeichnen- perverse Anormalien die gezüchtet werden aus Tierschutzgründen ablehnen und nicht möchten. Zu diesen Katzenrassen, die wir ablehnen gehören Amerikanische Kräuselohrkatze, Cornish Rex, Devon Rex, Exotische Kurzhaarkatze, Manx, Schottische Faltohrkatze, Sphinx und Perserkatze.
Diese Katzen sollten nicht mehr gezüchtet werden und sie sollten auch nicht dannach fragen.
Holen Sie sich lieber eine Hauskatze aus dem Tierheim und geben so einem armen Geschöpf wieder ein gutes zuhause.
Abessinier

Eine der ältesten Katzenrassen, die schon die Ägypter verehrten, ist die gelbbraune Abessinier Katze, die wie die Ägyptische Mau direkt von der Falbkatze - Ferlis Iybica - abstammt. Diese Rasse und und die Ägyptische Mau repräsentierten am reinsten das Schönheitsideal der eleganten, schmalen altägyptischen Katzengöttin. 1886 wurde das erste Exemplar von einer englischen Militärexpedition aus Äthiopien mitgebracht.

Ägyptische Mau

Auch die Ägyptische Mau gehört zu den ältesten Katzenrassen. Sie sieht der wilden Falbkatze -Felis lybica gordoni- sehr ähnlich. Die Rasse wird von den Ägyptern bis heute verehrt und es ist nicht gestattet ein Tier aus Ägypten auszuführen und die Strafen sind sehr hoch.

Amerikanische Drahthaarkatze - American Wirehair

Im Jahr 1966 brachte eine amerikanische Kurzhaarkatze einen besonderen Kater zur Welt. Dieser rot-weiße Kater hatte ein besonders borstiges, widerspenstiges Fell. Daraus entstand dann die Amerikanische Drahthaarkatze. Dies ist entstanden durch eine Spontanmutation des Rauhhaar Genes -Wh-, welches sich dominant zum normalen Haar verhält. Bis heute ist es erlaubt, zur Auffrischung des Genpools , Amerikanische Kurzhaarkatzen einzukreuzen. Offiziell wurde die Amerikanische Drahthaarkatze 1977 als Rasse eingetragen. Diese Rasse gilt als Rarität unter den Katzenrassen. Es gibt nur in den USA, Kanada, Deutschland und in Japan wenige Züchter.

Amerikanische Kräuselohrkatze -American Curl

Diese heutige amerikanische Zuchtrasse wurde zufällig im Juni 1981 von einem Ehepaar in Südkalifornien in den USA entdeckt. In einer spontanen Mutation brachte sie als Laune der Natur ihre heutigen Eigenschaften mit. Noch heute kann mittels des Stammbaumes jede Amerikanische Faltohrkatze auf das Ursprungstier zurück geführt werden. 1985, 1986 und 2002 wurde die neue Rasse von den grössten Rassekatzenverbänden anerkannt. Das Hauptmerkmal der Rasse ist die besondere Form der Ohren. Da der Knorpel des Ohres ungewöhnlich weich ist biegen sich diese in einem Winkel von 90-180 Grad nach hinten gehend auseinander. Die mittelgrossen Ohren geben dabei die Haare der Ohrinnenseite frei und verleihen durch ihre Krümmung der Katze einen schalkhaften Ausdruck. Ursache für diese Besonderheit ist ein mutiertes, dominantes Gen. Bei der Kreuzung mit einer Hauskatze tritt nur bei 50 Prozent der Jungtiere eine derartige Krümmung auf. Geboren werden alle Katzen mit aufrecht stehenden Ohren. Erst nach etwa 24-72 Stunden beginnen sich die Ohren eng aufzurollen. Nach ungefähr 4 Monaten hat sich das Ohr entspannt und weist das typische Merkmal auf. Da das mutierte Gen auch die anderen Knorpel im Körper verändern kann -Schwanz, Gelenke- sollte diese Rasse nicht gezüchtet werden. Wir lehnen diese Rasse ab.

Amerikanische Kurzhaarkatze -American Shorthair

In Nordamerika haben vor dem 15. Jahrhundert keine Katzen gelebt. Sie kamen aus Europa mit den Kolonisten. Diese brachten auch die ersten kurzhaarigen Katzen mit nach Amerika. Aus diesen robusten Katzen ist die Amerikanische Kurzhaarkatze entstanden, eine Rassekatze die gezüchtet und selektiert wurde nach Gesichtspunkten ihrer natürlichen Schönheit.

Amerikanische Stummelschwanzkatze -American Bobtail

Unter den Hauskatzen kommt es ab und zu vor, dass der Schwanz stark verkürzt und manchmal sogar geringelt ist. Die Anzahl der Schwanzwirbel ist meistens gleich wie bei den übrigen Hauskatzen. In Amerika haben sich einige Züchter dazu entschlossen, aus diesen einzelnen Mutationen eine Rasse zu entwickeln.Damit die neue Katzenrasse ein möglichst natürliches, wildes Aussehen bekommt, wurden Hymalaya-Katzen eingekreuzt. Am 1. Mai 1989 wurde die neue Rasse offiziell anerkannt.

Balinesen

Die Balinese ist eine Siam-Katze mit einem halblanghaarigen Fell. Ihr eleganter Körperbau und ihre geschmeidigen Bewegungen erinnern an die Tempeltänzerinnen der Insel Bali. So erhielt die Balinesen-Katze ihren Namen. Die Balinesen-Katze kommt aber aus Amerika. Dort sind in den vierziger Jahren -vermutlich über Perser Colourpoint oder über die Türkisch Angora - die ersten halblanghaarigen Siam-Katzen gezüchtet worden. 1970 wurde die Balinese offiziell von der CFA anerkannt.

Bengal

Die Bengal Katze ist eine leicht zu unterscheidende einmalige Katzenrasse in einem getupften Muster die aus einer Kreuzung zwischen domestizierenden Hauskatzen und asiatischen Leopardenkatzen stammt. Die erste dokumentierte Verpaarung dieser beiden Katzenrassen Wild- mit Hauskatzen war im Jahr 1963 mit dem Ziel eine domestizierte Hauskatze mit den physikalischen Eigenschaften einer kleinen Waldkatze zu züchten.

Birma

Die Birma Katze trägt auch den Namen die -Heilige Birma-, da sie der Legende nach die Seele eines im Tempel von Birma ermordeten Priesters in sich tragen soll. Sie wurde aber wahrscheinlich in Frankreich aus Siam, Europäisch Kurzhaar und Perser gezüchtet.

Bombay

Diese, bei uns sehr seltene Katze stammt ursprünglich aus einer Kreuzung einer braunen Burma-Katze mit einer schwarzen Amerikanischen Kurzhaarkatze. Es gibt diese die Bombay Katze nur in der Farbe Schwarz. Die Rasse wird seit 1958 gezüchtet.

Britische Kurzhaarkatze -British Shorthair

Diese Rasse gehört eigentlich der Rasse Europäische Kurzhaarkatze an. Ihre Wurzel geht bis ins 15. Jahrhundert nach Frankreich zurück. Dort entstand um 1900 bei einigen britischen Katzenliebhabern der Wunsch, ihre Hauskatzen als Rassezucht zu etablieren. Sie selektierten ihre Hauskatzen und kreuzten sie mit Persern. Für die Rasse wurden bis 1982 zwei Bezeichnungen, Britische und Europäische Kurzhaarkatze, verwendet. In Skandinavien wurde ebenfalls eine Europäische Kurzhaarkatze ohne persischem Blut entwickelt. Dadurch ist es mit der Bezeichnung -Europäische Kurzhaarkatze- zu Verwechslungen gekommen. Seit 1. Januar 1982 gilt für die vorliegende Rasse nur noch die Bezeichnung Britische Kurzhaarkatze - British Shorthair-.

Burma

Die intelligenten Burma Katzen sollen bereits im fünfzehnten Jahrhundert in buddhistischen Tempeln gelebt haben. 1930 wurde die erste dunkelbraune Schönheit aus Burma nach Amerika gebracht und mit einem Siam Seal Point Kater verpaart. Daraus entstand die heutige Rasse Burma. Obwohl sie würdevoll und charmant sind, besitzen sie ausgesprochen schelmische und ausgelassene Charakterzüge. In Amerika und England gehören sie neben den Siamesen und Persern zu den bekanntesten und beliebtesten Rassen.

Burmilla

Die Burmilla Katze ist aus einer Verpaarung von Chinchilla mit Burma entstanden. Sie besitzt den Körperbau einer Burma, hat aber ein weicheres Fell, das schattiert ist oder ein Tipping aufweist.

Chinchilla

Als eine der ersten Züchtungen erzielte die Chinchilla Rasse im Jahre 1894 in Grossbritannien eine eigene Klasse für sich. Der erste Chinchilla Deckkater hiess Silver Lambkin und steht heute noch in einem englischen Museum. Die Chinchilla entstand aus der Rasse der Perser.

Cornish Rex

Die Cornish Rex-Katzen sind durch natürliche Mutation Ende der sechziger Jahre in Grossbritannien aus Hauskatzen entstanden. Allen Rex-Katzen gemeinsam ist das lockige, gewellte Fell. Das Fell der Cornish Rex ist besonders kurz und fein.Der Körper ist mittelgross, schlank und sehr athletisch. Die Beine und der Hals sind lang und schlank. Der Schwanz ist lang, dünn und läuft spitz zu. Er ist dicht besetzt mit kurzem Haar. Der Kopf ist eiförmig, die weit auseinander gesetzten Augen sind gross und rund. Sie hat tief sitzende grosse Fledermausohren.
Die Cornish Rex ist eine reine Wohnungskatze, welche es gern warm hat. Die Cornish Rex-Katzen haben ein zu dünnes Fell. Sie brauchen eine warme Umgebung, sonst frieren sie. Die Cornish Rex hat meist nur verkrüppelte Tasthaare, welche zur Orientierung in der Dunkelheit und für ihre sozialen Kontakte unbrauchbar sind. Diese Rasse hat nicht mehr viel mit natürlichen Katzen zu tun und sollten aus Tierschutzgründen nicht gezüchtet werden.

Deutsche Rex -German Rex

Die ersten bekannten Rex-Katzen der Welt wurde um 1930 in Königsberg -Ostpreussen- geboren. Es waren drei Katerchen aus dem gleichen Wurf. Es kann sich also nicht um eine Spontanmutation gehandelt haben, die drei Brüderchen hatten ihre Locken geerbt. Die Deutsche Rex ist somit die älteste Rex-Rasse der Welt. Die Deutsche Rex hat von allen Rex-Katzen das längste und dichteste Fell. Der Körper ist von mittlerer Grösse und Länge. Die Ohren sind mittelgross, breit am Ansatz und an der Spitze leicht gerundet. Sie ist eine reine Wohnungskatze, welche es gern warm hat. Die Deutsche Rex ist intelligent und lebhaft.

Devon Rex

Die Devon Rex-Katzen sind durch natürliche Mutation Ende der sechziger Jahre in Grossbritannien aus Hauskatzen entstanden. Die Devon Rex hat ein kurzes, feines Fell, mit weicher Textur. Das Fell ist ein wenig dichter als bei der Cornish Rex. Die Devon Rex ist mittelgross, sehr fest und muskulös. Ihre Beine sind lang und schlank, wobei diese am Körperansatz leicht gebogen sind -O-Beine-. Sie ist eine reine Wohnungskatze, welche es gern warm hat. Die Devon Rex ist eine intelligente, zierliche, lebhafte Katze. Die Devon Rex-Katzen haben ein zu dünnes Fell. Sie brauchen eine warme Umgebung, sonst frieren sie. Die Devon Rex hat meist nur verkrüppelte Tasthaare, welche zur Orientierung in der Dunkelheit und für ihre sozialen Kontakte unbrauchbar sind. Diese Rasse sollte aus Tierschutzgründen nicht gezüchtet werden.

Europäische Kurzhaarkatze -European Shorthair

Die Europäische Kurzhaarkatze ist eine Hauskatze mit Stammbaum. In Skandinavien wurde letztes Jahrhundert Bauernkatzen selektiert und nach einem definierten Standard gezüchtet. Im Gegensatz zur Britischen Kurzhaarkatze, für die bis 1982 ebenfalls die Bezeichnung -Europäische Kurzhaarkatze- galt, wurden in Skandinavien keine fremde Rassen eingekreuzt. Es galt, die Bauernkatze so zu züchten und damit zu bewahren wie sie war.

Exotische Kurzhaarkatze -Exotic Shorthair

Die Exotische Kurzhaarkatze ist die kurzhaarige Variante der Perserkatze. Die erste Exotic sah das Lebenslicht in den Vereinigten Staaten. Bei einem Katzenliebhaber der sowohl Amerikanische Kurzhaarkatzen als auch Perser hielt, deckte ein Kurzhaar Kater eine Persische Langhaarkatze, die daraufhin Junge bekam, welche von einem persischen Typ waren aber das kurzhaarige Fell von Ihrem Vater geerbt hatten.
Exotische Kurzhaarkatzen sind ruhige Tiere mit einem gleichmutigen Wesen. Sie haben eine sanfte, angenehme Stimme. Sie können gut mit anderen Katzen, und auch mit Hunden gibt es im Allgemeinen wenig Probleme. Sie sind sehr anpassungsfähig. Sie lieben Ihre Gesellschaft, sie sind verspielt und anhänglich. Exotische Kurzhaarkatzen haben wegen ihrer kurzen Nase Probleme mit den Tränenkanälen, weswegen diese extreme Zuchtform aus tierschützerischer Sicht fragwürdig ist.

Hauskatze

Seit sich die Katze dem Menschen anschloss, machte sie sich nützlich und erfreute ihn. Zuerst indem sie Kornkammern vor den Mäusen und vor Ungeziefer schützte, später indem sie intensiven Kontakt zum Menschen pflegte.

Havanna -Havana

Die Havanna Katze wurde erstmals in den 50er Jahren gezüchtet. Mit ihrem glatthaarigen Körper, ihrem langen, schlanken Nacken und glänzenden Fell erscheint sie stets voller Stil und Eleganz. Dies nicht zuletzt auch wegen ihrer Farbe, welche zartem Tabak ähnelt. Die Havanna stammt aus einer Kreuzung von Siamesen -Seal Point- mit schwarzen Kurzhaarkatzen.

Japanische Stummelschwanzkatze -Japanese Bobtail

Die Japanische Stummelschwanzkatze ist nicht wie die Manx völlig schwanzlos, sondern sie besitzt einen kleinen Stummelschwanz. Der Schwanz weist die gleiche Anzahl Wirbelglieder auf wie z.B. unsere Hauskatze. Diese sind jedoch verkürzt und meist geringelt. Ursprünglich stammt diese Rasse aus Japan, wo sie Mi-Ke -drei Felle- genannt wird und als Glückskatze und Symbol der Gastfreundschaft gilt. In den meisten japanischen Haushalten stehen Keramikfiguren der Japanischen Stummelschwanzkatze mit erhobenen Pfötchen -Maneki-Neko-, um den Gast herzlich willkommen zu heissen.

Javanese

Die Javanese entstand aus der Verpaarung von Balinese und Orientalisch Kurzhaar. Die noch sehr neue und seltene Rasse hat nichts mit der gleichnamigen Insel zu tun. Sie gleicht mehr der Orientalischen Kurzhaar. Einziger Unterschied ist das längere Fell.
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Kanaani

Die Kanaani ist eine relativ neue Rasse, welche auf israelischen Hauskatzen aufgebaut ist. Sie ist eine Rasse, deren Zucht sich auf die wilde Falbkatze -Felis lybica- gründet. Sie hat einen springt weit und hat einen raubtierhaften Gang.

Kartäuser -Chartreux

Laut alten Überlieferungen verdanken wir dem La Grande Chartreuse Mönchsorden im Mittelalter in Frankreich zwei grosse Dinge. Zum einen ist dies ein grüner berühmter Likör und zum anderen die schöne blaue Kartäuser Katze.

Korat

Die wunderschöne silbrig-blaue Korat stammt aus einer sehr alten Zucht, die relativ selten vorkommt. Ausserhalb des Ursprungslandes Thailand sieht man sie nur wenig. Die Korat gilt in Thailand als glücksbringende Katze. Sie wird von den Thailändern sehr geschätzt und durfte ursprünglich nur würdigen Personen übergeben werden. Die Legende sagt, dass die silberfarbene Haarspitzenfärbung Reichtum für den Händler und Kaufmann, Regenwolken für den Bauer und eine glückliche Ehe sowie ein glückliches Heim für die Braut bedeutet. Für den Bauer symbolisieren die grünen Augen ausserdem noch junge Reispflanzen.

Maine Coon

Man nimmt an, dass diese Katze ein Abkömmling zwischen Katze und Waschbär sei - Coon ist die Bezeichnung für Waschbär - da dies jedoch nicht möglich sein kann, hält man es für wahrscheinlicher, dass es sich bei dieser Rasse um eine Kreuzung zwischen den im 18. Jahrhundert nach Maine importierten Langhaarkatzen und Norwegischen Waldkatzen handelt.

Manx

Man unterteilt die Manx in vier Gruppen: Die Rumpy - ohne Schwanzwirbel, Die Rump-riser - mit einigen wenigen Schwanzwirbeln, die Stumpy - mit einem winzigen Stummelschwanz und die Longy - mit einem halblangen bis fast normalem Schwanz.
Das mutierende Gen, welches für die seltsame Anomalie des Schwanzes zuständig ist, verursacht gleichzeitig Defekte im Knochenbau. Paarungen von völlig schwanzlosen Manx-Katzen untereinander führen dazu, dass die Katzenbabys vor oder kurz nach der Geburt sterben. Zudem führt der fehlende Schwanz zu Gleichgewichtsstörungen und Schäden an der Wirbelsäule. Diese Rasse sollte nicht gezüchtet werden, denn es ist eine Tierquälerei.

Neva Masquarade

Die Neva Masquarade stammt, wie auch ihre Schwester, die Sibirische Katze aus Russland. Die Neva wurde erst nach dem Fall des Eisernen Vorhang bei uns in Mitteleuropa eingeführt. Da die Neva Masquarade mit der sibirische Katze, die es in allen Fellfarben gibt, eine Rasse darstellt, werden sie auch miteinander verpaart. Deshalb ist es auch möglich, dass bei einer reinen Sibirier-Verpaarung in einem Wurf sowohl Nevas als auch Sibirier geboren werden.

Norwegische Waldkatze

Die Norwegische Waldkatze war in ihrer Heimat ursprünglich Bauernkatze und Halbwild-Katze. Ihr Körper ist perfekt an das raue Leben in Norwegens Wäldern angepasst. Richtige Wildkatzen gab es in Skandinavien jedoch nie.

Ocicat

Diese amerikanische Rasse war das unbeabsichtigte Ergebnis eines Versuches, eine Siamese mit Abessinier-Abzeichen zu erzeugen. Ihr schönes geflecktes Fell, ihr Tabby-Gesicht und ihre Ähnlichkeit mit einem kleinen Ozelot entzückten die Katzenfreunde. Sehr schnell stellte man Zuchtlinien für diese Katze auf. Später wurden dann Amerikanische Kurzhaarkatzen in die ursprüngliche Zucht von Abessinier und Siamesen eingekreuzt, um die Anzahl der Farben zu vergrössern. 1987 erlang diese Katze den Champion-Status.

Orientalische Kurzhaarkatze -Oriental Shorthair

Die Orientalische Kurzhaarkatze, die vollfarbige Variante der Siamesen, ist eine starke, stilisierte, von Menschen geschaffene Rasse mit siamesischem Körpertyp. Die Farben entstanden durch die Einkreuzung von einheimischen Kurzhaarkatzen, Russisch Blau, und weiteren Rassen. Im Unterschied zu den Siamesen haben die Orientalischen Kurzhaarkatzen grüne statt blaue Augen. Die ersten Tiere dieser Rasse waren chocolate und wurden Havanna genannt. Die heutigen Havanna-Katzen erhielten durch Zucht einen anderen Körpertyp. Es blieben nur die ursprüngliche Farbe des Fells und der Augen -siehe Havanna-.

Perser

Die Perserkatze verfügt über eine ausgesprochen stolze Erscheinung, wehalb der Schriftsteller Jean Cocteau sie als Königin der Katzen bezeichnete. Sie ist im sechzehnten Jahrhundert erstmals in Europa aufgetaucht, als ein italienischer Forscher sie aus Asien mit nach Hause brachte.
Perser-Katzen haben wegen ihrer kurzen Nase Probleme mit den Tränenkanälen. Zudem kommt ihr Fell ohne menschliche Pflege nicht aus. Eine Perser in freier Natur würde nicht lange Leben. Diese Rasse hat somit nicht mehr viel mit natürlichen Katzen zu tun weswegen wir die Zucht ablehnen und auch keine nähere Beschreibung statt findet.

Ragdoll

Die Ragdollbesitzt den grossen und imponierenden Körperbau der Birma. Nimmt man sie auf den Arm, nimmt sie eine extrem entspannte Haltung an. Die Muskeln werden kraftlos wie ein Katzenbaby und so schlaff wie eine Stoffpuppe -Ragdoll-. So ist der Name Ragdoll entstanden.

Russisch Blau

Russisch Blau, die wahrscheinlich aus der Gegend von Archangelsk -Nordrussland- stammt und vor Jahrhunderten in Grossbritanien von Seeleuten eingeführt wurde, ist eine Lady unter den Katzen. Die berühmteste Katze dieser Zucht ist die Vashka, die am Hofe des Zaren Nikolaus I von Russland einen Ehrenplatz einnahm. Im zweiten Weltkrieg war sie beinahe ausgestorben. Sie überlebten dank der Anstrengung eines einzigen Züchters.

Schneeschuh -Snowshoe

Bei der Schneeschuh Katze handelt es sich um eine relativ neue Rasse. Sie entstand, als man Siamesen mit Amerikanisch Kurzhaar Bicolour kreuzte, da diese das notwendige Gen für die weissen Füsse besass.

Schottische Faltohrkatze -Scottish Fold

Die Schottische Faltohrkatze wurde 1961 zum ersten mal auf einem Bauernhof in Schottland gesehen. Wahrscheinlich entstand sie durch eine Mutation. Die gefalteten Ohren sind das charakteristische Merkmal dieser Rasse. Die Babys kommen allerdings mit normalen Ohren zur Welt. Erst im Alter von etwa drei Wochen erkennt man, ob es sich tatsächlich um eine Faltohrkatze handelt, denn in diesen Würfen kommen auch Katzen mit normalen Ohren vor.
Das mutierende Gen beeinflusst die Ohrenknorpel. Oftmals werden auch die anderen Knorpel im Körper verändert. Ein kurzer, versteifter Schwanz deutet auf weitere Versteifungen im Körper hin. Die Gelenke können wie bei Arthritis verkrüppelt sein. Es gibt jedoch auch gesunde Katzen dieser Rasse. Trotzdem hat diese Rasse nicht mehr viel mit natürlichen Katzen zu tun und wird von uns zur Züchtung abgelehnt.

Selkirk Rex

Die Selkirk Rex ist eine recht junge Katzenrasse, die durch eine natürliche Mutation entstand. Katzen mit gelocktem Fell gab es in der Geschichte immer wieder, meist natürlich unbemerkt.

Siamese

Die Siamese ist eine sehr alte Rasse, die aus Siam, dem heutigen Tailand stammt. Alte Gemälde zeigen eine Katze mit dunkler Färbung auf Ohren, Gesicht, Pfoten und Schwanz. Die ursprünglichen Siam-Katzen hatten jedoch einen kurzen, gedrungenen Körper, runde Augen und kurze, runde Apfelköpfe. Die Siamkatze stellt mit ihrer graziösen Gestalt und ihren auffällig blauen Augen eine wahre Schönheit dar.

Sibirische Katze

Die Sibirische Katze stammt aus Russland. Sie wurde erst nach dem Fall des Eisernen Vorhangs bei uns in Mitteleuropa eingeführt. Da die Sibirische Katze mit der Neva Masquarade eine Rasse darstellt, werden sie auch miteinander verpaart. Deshalb ist es auch möglich, dass bei einer reinen Sibirier-Verpaarung in einem Wurf sowohl Nevas als auch Sibirier geboren werden.

Singapura

Die Idee zur Rasse Singapura stammt, wie es der Name schon sagt, aus Singapur. Dort gibt es kleine, beigefarbene Strassenkatzen. Sie sind als Drain Cat bekannt, weil sie in Abflussrohren -drains- leben sollen. Für eine Zucht sind diese oft kranken Katzen aber kaum geeignet. Die amerikanische Züchterfamilie Meadows kreuzte Mitte der 70er Jahre Abessinier und Burma-Katzen mit dem Ziel, kleine elfenbeinfarbene Katzen, wie jene in Singapur, zu erhalten. 1987 tauchte das erste Singapura-Pärchen in Europa auf.

Somali

Bei der Somali handelt es sich um die langhaarige Version der Abessinier. Der erste Eindruck, den man von ihr gewinnt, scheint der einer wilden ungezügelten Katze zu sein. Dieser Eindruck trügt, da die Somali durchaus ein zivilisiertes und kultiviertes Leben bevorzugt.

Sphinx

Die Rasse der Sphinx entstand durch Zufall Mitte der 1960er Jahre. In Toronto brachte eine gewöhnliche Hauskatze ein vollkommen nacktes Katerchen zur Welt. Geschlechtsreif geworden paarte man den Kater mit seiner Mutter und kreuzte des weiteren Amerikanische Kurzhaarkatzen ein. Das sich rezessiv vererbbare Gen für die Haarlosigkeit hatte offensichtlich auch Einfluss auf den Körperbau.
Diese Katzenrasse hat nichts mehr mit einer natürlichen Katze zu tun, besonders wenn ihr die Tasthaare fehlen. Deshalb ist die Zucht aus tierschützerischen und ethischen Gründen strickt abzulehnen.

Thai -alter Siam-Typ

Wie der Name schon verrät, stammt diese Rasse aus Thailand. Vielmehr stammt sie eigentlich aus dem alten Siam und wird deswegen heute teilweise noch Siam alter Typ genannt. Ähnlich der Rasse der Thaikatze hat auch die Siamkatze ihren Ursprung in Thailand. Ähnlich der Rasse der Ägyptischen Mau wurden auch die Thaikatzen verehrt. Dies galt vor allem für Tempelanlagen in Thailand, wo diese Rasse auch Edle Monddiamanten genannt wurde. Die Könige des früheren Siams waren von der Aura dieser Katzen so begeistert, dass sie sie als Glückskatzen betitelten. Somit erhielten sie im Land einen hohen Status.

Tiffany

Die Tiffany Katze ist eine langhaarige Burma- oder Burmilla-Katze. Sie ist das Ergebnis aus einer Verpaarung von Burma und Langhaarkatzen, welche einem Persertyp entsprechen. Ebenfalls bei der Verpaarung von Burmilla-Katzen gibt es etwa mal Tyffany-Babys, da die Burmilla von ihrem Chinchilla-Ursprung her das Langhaar-Gen trägt.

Tonkanese -Tonkinese

Trotz des Namens sind die Katzen eine amerikanische Züchtung. Die Tonkanesen wurden in den 30er Jahren in den USA gezüchtet. Sie ist das Ergebnis einer Verpaarung aus Siamesen und Burmesen. Sie verfügt auch über Merkmale und Eigenschaften beider Elternrassen.

Türkisch Angora

Die Türkisch Angora stammt aus dem heutigen Ankara in der Türkei. Sie ist die erste Langhaarkatze, welche in Europa erschienen ist. Die Türkisch Angora bildet die Ahnen vieler heute wesentlich bekannterer Rassen wie zum Beispiel Norwegische Waldkatze, Maine Coon und auch der Perser. Einst eine beinahe unbezahlbare Kostbarkeit, verlor die Angora-Katze Anfang dieses Jahrhunderts schlagartig an Interesse. Sie war in der Türkei selten geworden und im Rest der Welt praktisch ausgestorben. Als die türkische Regierung realisierte, dass ihre Nationalkatze akut vom Aussterben bedroht war, wurde die Rasse unter nationalen Artenschutz gestellt und die Ausfuhr von weissen Katzen verboten. Durch die Aktivitäten des Zoos in Ankara konnte sie überleben. Da regelmässig frei lebende Tiere aus der Türkei eingezüchtet werden, bleibt diese Rasse vor Überzüchtung und Degeneration der Tiere verschont.

Türkisch Van

Die Türkisch Van stammt aus dem Vansee-Gebiet im Südosten der Türkei. Das klassische rot-weisse Muster und das Ringmuster am Schwanz sind bereits auf Darstellungen der Hethiter zu sehen. Die wilde Population ist heute stark zurückgegangen, einige Restbestände werden im Ankaraer Zoo gehalten. Das Erbgut der Katze wurde bis heute nicht modifiziert und die Züchter achten darauf, diese einzigartige Rasse erhalten bleibt. Durch ihre Liebe zum Wasser hat sie den Spitznamen türkische Schwimmkatze erhalten.