Haustierseite

Impfung von Hunden

In den ersten Lebenswochen sind die Hundewelpen gegen Krankheitserreger von Natur aus geschützt, da sie die Antikörper von Ihrer Mutter mitbekommen haben. Dies nennt man passive Immunisierung. Diese Immunisierung wird aber im Laufe der Zeit wieder abgebaut, weswegen Impfungen sehr wichtig sind.

Die aktive Immunisierung

Ab der 6. bis 8. Lebenswoche bekommt der Welpe die Grundimmunisierung mit den entsprechenden Nachimpfungen in der 11. bis 14. Woche. Weiterhin jährliche Wiederholungsimpfungen. Damit hat er ein Schutzschild gegen die gefährlichsten Infektionskrankheiten des Hundes. Diese sind Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten, Leptospirose und Tollwut. Die beiden letzteren Krankheiten sind auch auf den Menschen übertragbar. Der Tierarzt ist hier der richtige Ansprechpartner. Er klärt auch über die Impfung, Welpen Impfung, auf.

Erkrankungen des Welpen

Erkrankungen des Verdauungstraktes und Verdauungsprobleme

Hier verweigert der Welpe das Fressen, hat Durchfall und erbricht häufig. Würmer könnten die Ursache dieser Symptome sein; oder zu hastiges Herunterschlingen der Nahrung. Es kann auch an der Futterumstellung liegen.
Wenn der Welpe mindestens sechs Monate alt ist kann man ihm einen Tag lang Wasser und verdünnten Schwarzen Tee einflössen. Amzweiten Tag baut man ihn mit Reis und Hüttenkäse wieder auf. Die beruhigt normalerweise den Magen. Wenn dies nicht hilft SOFORT zum Tierarzt gehen.

Erkrankung des Bewegungsapparates

Wenn der Welpe lahmt oder humpelt oder bei bestimmten Bewegungen oder beim Aufstehen Probleme hat dann kann dies ein Dorn in der Pfote sein oder eine Verletzung. Den Dorn kann man mit eine Pinzette vorsichtig herasuziehen.
Wenn keine Verletzung erkennbar ist, kann es eine Verstauchung, Zerrung oder einen Bänderriss sein.. Bei grossen Hunderassen ist eine Fehlstellung des Hüftgelenks (Hüftgelenkdysplasie) oft die Ursache der Schmerzen. Wenn die Beschwerden nicht nachlassen sofort zum Tierarzt gehen.

Sinnesorgane des Welpen

Ständig tränende oder verklebte Augen sowie gerötete Bindehaut deuten auf eine allergische Reaktion oder eine Bindehautentzündung durch Zugluft hin.
Hält der Welpe seinen Kopf ständig schräg und kratzt er sich häufig an den Ohren, hat sich evtl. Ohrenschmalz in der Ohrmuschel festgesetzt, oder Ohrmilben haben sich breit gemacht. Auf keinen Fall mit Ohrenstäbchen im Hundeohr herumstochern, da die Verletzungsgefahr gross ist. Den Arzt aufsuchen.

Verhaltensaufälligkeiten des Welpen

Wenn der Welpe viel schläft, sich sehr ruhig und lustlos verhält und nur schlecht zunimmt, leidet er vielleicht an Vitaminmangel. Vielleicht aber auch unter einer angeborenen Stoffwechselerkrankung. Tierarzt fragen.

Parasiten bei Welpen

Sorgfältige Fellpflege allein schützt den Welpen nicht vor blutsaugenden Plagegeistern. Flöhe, Zecken und Würmer quälen unsere kleinen Lieblinge. Der befallene Welpe weiß sich nicht anders zu helfen, als sich intensiv zu kratzen. Ekzeme und entzündete Wunden sind die traurigen Folgen. Deshalb sollte man den Welpen nach jedem Spaziergang gründlich untersuchen um einen Befall schon im Vorfeld auszuschliessen oder wenigstens frühzeitig zu erkennen.
Flöhe und ihre Exkremente (kleine, schwarze Krümel) sieht man mit bloßem Auge im Fell. Um diese Krümel von normalem Dreck zu unterscheiden, legt man sie auf ein feuchtes Papiertaschentuch. Der bluthaltige Flohkot löst sich nach einiger Zeit zu einem rötlichen Fleck.
Flöhe verbringen fast ihr gesamtes Leben in der Umgebung des Hundes und nicht auf ihm. Daher beugen man am besten mit der Behandlung des gesamten Umfeldes des Hundes vor. Auch das Auto nicht vergessen. Den Welpen shampoonieren, pudern oder mit Flohmitteln besprühen.
Zecken sind nicht deshalb gefährlich weil sie Blut saugen sondern weil sie Krankheiten wie Gehirnhautentzündung und Borreliose übertragen. Die gräulichbräunlichen, eiförmigen Zeckenkörper nie gewaltsam aus der Welpenhaut entfernen. Meistens bleibt dabei der Zekkenkopf in der Haut stecken und verursacht eitrige Entzündungen. Auch Öl, Nagellack oder gar Klebstoff auf die Zecke geträufelt, schadet dem Welpen. Die Zecke erstickt durch diese Behandlung und verbeißt sich im Todeskampf noch fester in der Haut, wobei sie übermäßig viel von ihrem infektiösen Speichel absondert.
Man sollte eine spezielle Zeckenzange benutzen. Nicht vergessen den Welpen nach jedem Spaziergang gründlich abzusuchen, auch zwischen den Zehen.
Zu Vorbeugung gegen Flöhe kann man das Fell des Hundes auch mit etwas Bierhefe einreiben.
Junge Hunde sind zu fast 100% durch die Muttermilch mit Spulwürmern infiziert. Bandwürmer, Peitschenwürmer, Fadenwürmer und Hakenwürmer sind weitere Darmparasiten. Wenn ein Welpe Würmer hat, erbricht er, leidet an Durchfall, hat einen geblähten Bauch und mag nicht fressen. Gelegentlich haben die Hunde auch Juckreiz am ganzen Körper, speziell am After. Sie rutschen dann auf ihrem Hinterteil über den Boden.
Spulwürmer erkennt man an ihrer spaghettiartigen Form im Kot. Bandwürmer zeigen sich durch ihre reiskorngroßen Gliedmaßen am After des Welpen oder auf dem Kot. Flöhe und Mäuse übertragen die Bandwürmer auf den Hund. Daher sollten man den Welpen nach Flohbefall immer zusätzlich entwurmen. Das Wurmmittel mischt man, dosiert nach Körpergewicht, in Form von Tabletten oder Pasten unter das Welpenfutter. Diese Behandlung dauert meistens nur ein paar Tage und wird durch Kotprobenanalyse vom Tierarzt konrolliert.
Bis zur 9. Woche wird der Welpe vom Züchter alle acht Tage entwurmt. Danach bis zum 6. Monat alle acht Wochen, und später als erwachsener Hund, alle drei Monate.
Die größte Ansteckungsgefahr geht von Hundetoiletten aus. Darauf achten, daß der Welpe seine Nase nicht in die Kothäufchen und Pfützen anderer Hunde steckt.