Die Haustierseite

Hamsterpflege

Aufzucht,Gesunderhaltung und Vermehrung von Hamstern

Hamster bewegen sich, klettern und buddeln gerne. Dies muss der Halter Rechnung tragen. Leider sind die Käfige, welche man in den meisten Gescäften kaufen kann viel zu klein für diese Nagetiere. Jeder Hamster braucht eine Grundfläche von mindestens 1 Quadratmeter, damit Häuser und Höhlen aufgebaut werden können und das Einstreu hoch eingestreut werden kann.
Haltung

Jeder Halter sollte sich überlegen, ob er wirklich dem Tier zumuten möchte sein Leben eingesperrt in einem engen Käfig zu fristen. Man sollte einen Käfig mit mindestens 1 Quadratmeter Grundfläche und mehreren Etagen kaufen, und, wenn diese im Handel nicht angeboten werden womöglich selbst bauen.

Ernährung

Goldhamster fressen gerne Kräuter, Früchte, Getreide und Samen; sogar Insekten und kleine Säugetiere und haben in Ihrer Heimat einen abwechslungsreichen Speiseplan. Im Winter zehren sie dann von Ihren Vorräten. In der Gefangenschaft sollten sie dann das ganze Jahr diesen abwechslungsreichen Speiseplan bekommen.
Joghurtdrops, Nagergebäck und ähnliche Knabbereien und Zusätze, die im Fachhandel angeboten werden enthalten zu viel Zucker und Fett und sind deshalb nicht empfehlenswert. Die Ernährung eines Hamsters sollte so naturnah wie möglich sein.
Trockenfutter ist der wichtigste Nahrungsbestandteil des Hamsterspeiseplanes. Das Tier benötigt ca. einen Esslöffel davon täglich. Ein gesundes Trockenfutter enthält viele verschiedene Getreidesorten mit wenig Weizen, getrocknetes Gemüse, Kräuter, Kleinsämereien und etwas Nüsse. Es sollte keine Nebenprodukte enthalten. Das Futter sollte keimfähige Samen und Getreide enthalten. Den Samen auf ein Stück feuchtes Küchenpapier streuen, feucht halten und schauen, ob sich Keime entwickeln. Diese Keime dürfen dann als Beifutter mit verfüttert werden. Allerdings auf Schimmelentwicklung achten; weisser und pelziger Belag.

Frischfutter

Grün- und Frischfutter nur einmal am Tag und in so kleinen Mengen verfüttern, dass es schnell verzehrt wird. Hier eignet sich Gurke, Apfel und Möhre. Obst und Gebüse vorher gründlich waschen.

Folgende Pflanzen sind für Hamster unverträglich oder giftig

unverträglich:
Aubergine, Avocado, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Klee, die meisten Kohlarten, Papaya, Radieschen, Rettich, Rhabarber, Zwiebelgewächse, Porree, Knoblauch und Zwiebeln.
giftig:
Agave, Aloe Vera, Alpenveilchen, Amaryllis, Anthurie, Aronstab, Azalee, Bärenklau, Bärlauch, Berglorbeer, Bilsenkraut, Bingelkraut, Bittersüsser Nachtschatten, Blauregen, Bocksdorn, Bohnen, Buchsbaum, Buschwindröschen, Christrose, Christusdorn, Efeu, Eibengewächse, Einblatt, Eisenhut, Essigbaum, Farne, Fensterblatt, Fingerhut, Geranien, Ginster, Goldregen, Gundermann, Hahnenfuss, Hartriegel, Heckenkirsche, Herbstzeitlose, Holunder, Hundspetersilie, Hyazinthe, Ilex, Jakobsgreiskraut, Kalla, Kartoffelkraut, Kirschlorbeer, Kornwicken, Lebensbaum, Liguster, Lilien, Lonicera, Lupine, Maiglöckchen, Mistel, Narzissen, Oleander, Osterglocke, Primel, Rebendolde, Robinie, Sadebaum, Sauerklee, Schachtelhalm, Schierling, Schneebeere, Schneeglöckchen, Schöllkraut, Seidelbast, Sommerflieder, Stechapfel, Tollkirsche, Wacholder, Wolfsmilchgewächse, Wunderstrauch, Zypressenwolfsmilch.

Tierische Nahrung

Tierische Nahrung ist für Hamster wichtig. In ihrer Heimat sind sie Jäger und Sammler. Die tierische, leicht verderbliche Nahrung 3 bis 4 mal die Woche direkt aus der Hand füttern und sofort verzehren lassen.
Mehlwürmer, Heimchen/Grillen, getrocknete Bachflohkrebse ohne Zusätze, Garnelen und andere getrocknete Insekten sind geeignet. Kein Hackfleisch geben, da das Tier dies Bunkert und es sich gesundheitsschädliche Bakterien und Schimmelkulturen bilden können. Ausserdem ist Hackfleisch schwer verdaulich.

Für die Zähne

In seinem Käfig sollte der Hamster immer frische oder getrocknete Zweige haben. Daran nagt er. Altes und hartes Brot ist für ihn ungesund, denn es enthält schwer verdauliche Stärke und oft auch Konservierungsstoffe, Backtriebmittel und Salz; somit ist es für Hamster schwer verdaulich. Zuckerfreier Hundekuchen, kleine Hundeknochen und Maisringe sind dagegen sehr zu empfehlen.

Wasser

Wasser muss ständig frisch im Gehege angeboten werden, denn ein Wassermangel führt schnell zur Austrocknung des Tieres. Die Wasserqualität sollte möglichst weich sein.